Katastralgemeinden

Interessante Blicke durch unserer Gemeinde
Die Marktgemeinde Staatz setzt sich aus den umliegenden Katastralgemeinden  Ameis, Enzersdorf, Ernsdorf, Staatz/Kautendorf, Waltersdorf, Wultendorf zusammen.

Ameis

Dieser Ort ist seit der Jungsteinzeit besiedelt aber erst seit 1966 eine Katastralgemeinde von Staatz. Es war nicht immer ein friedlicher Ort: So kämpfte König Ottokar von Böhmen im „Ameisthal bei Staatz“ gegen die Ungarn (1260). Ameis überstand die Hunnen, die Schweden, Unwetter, Seuchen, Feuersbrünste und die Russen. Aus diesem wehrhaften Grund, hat Ameis eine Wehrkirche ca. aus dem 11. Jahrhundert.

Pfarrkirche Ameis
Pfarrkirche Ameis
Rundwanderweg Ameis
Rundwanderweg Ameis
Ein bemerkenswertes Stück Erde hat Ameis mit seiner Loahmgstettn. Ca. 1 km vom Ort entfernt, liegt ein Kellerdorf
mit 88 Kellern bzw. Presshäuser. Wohl eines der bekanntesten und in vielen Weinviertel-Büchern abgebildetes Kellerensemble ist die „Rosengasse“.  Eine steile Kellergasse Richtung Wald, wo bei Regenwetter immer wieder Lehm von den Äckern und Weingärten in die Kellergasse geschwemmt wurde. Hier setzten beherzte Kellerbesitzer Rosen vor den Presshäusern aus. Durch diverse Maßnahmen gegen die Überschwemmungen und die traumhaften Rosen in dieser Kellerzeile stand einer Umbenennung in „Rosengasse“ nichts mehr im Wege.
Gasthaus Ameis
Gasthaus Ameis
Willkommen Ameis
Willkommen Ameis
Mehrere Biobauern arbeiten in diesem kleinen Ort mit ca. 470 Einwohnern. Aus diesem Grund findet man am Wegrand so viele Pflanzen, die selten im Weinviertel zu finden sind.

Enzersdorf

Der Ortsbrunnen von  Enzersdorf wurde errichtet von dem ortsansässigen Künstler „Krotenmüller“.
Enzersdorfer Ortsbrunnen
Enzersdorfer Ortsbrunnen
Kalvarienberg:
1743 beschlossen die Gemeinden Staatz, Kautendorf, Enzersdorf und Ehrnsdorf auf dem „ohnweit Stätz vorhin lang öd gestandenen Waszenhügel“ einen Kalvarienberg zu errichten. Entlang des spiralförmig den Hügel hinaufführenden Weges stehen 13 kleine Kapellen als Kreuzwegstationen. Auf dem Plateau befindet sich die Kreuzigungsgruppe.

kalvarienberg

Enzersdorfer Kalvarienberg
Enzersdorfer Kalvarienberg
Im Jahre 1999 wurde mit der Renovierung und Revitalisierung unseres Kalvarienberges begonnen. Engagierte Gemeindebürger unter Altbgm. Johann Wölfl und Wilhelm Weber begannen nach Rücksprache mit dem Bundesdenkmalamt mit den ersten Arbeiten. Die Kreuzwegstationen wurden freigelegt und isoliert. Die weiteren Arbeiten an den Kreuzwegstationen, der Kreuzigungsgruppe, sowie die Freilegung und Wiedererrichtung des „heiligen Grabes“ wurden von Karl Lapes koordiniert und unter Mithilfe von vielen freiwilligen Helfern zur Vollendung gebracht.

Ernsdorf

Die Ortskapelle Maria Schnee an der Hauptstraße von Ernsdorf  ist ein einfacher Kapellenbau von 1878–1882.
Ortskapelle Maria Schnee Ernsdorf
Ortskapelle Maria Schnee Ernsdorf

Staatz / Kautendorf

Der Staatzer Berg (332m ü. A)
oder auch Staatzer Klippe genannt ist eine unter Naturschutz (Bescheid)  stehende Kalkklippe und markantes Zeichen von Staatz. (Landmark)

Burgruine Staatz
Burgruine Staatz / ©Wikipedia
Burgruine Staatz
Burgruine Staatz

Tourismus ist auch in Staatz ein wirtschaftlicher Faktor und so gibt es den Schlosskeller, das Veranstaltungszentrum Staatz und die Felsenbühne Staatz, die sehr erfolgreich seit dem Jahr 2000 bespielt wird.

Staatz Schlosskeller
Staatz Schlosskeller
Felsenbühne Staatz
Felsenbühne Staatz / © wikipedia – Naoag

Die Pfarrkirche von Staatz wurde 1906 bis 1907 an Stelle einer älteren Kirche erbaut.

Kirche Staatz
Kirche Staatz

Waltersdorf

 Waltersdorf bei Staatz liegt in einem sich von Südost nach Nordwest ziehenden Tal auf 238 Metern Seehöhe. Das kleinste Dorf der Marktgemeinde Staatz wurde im Jahre 1169 erstmals urkundlich erwähnt.  Bis 1969 bestand in Waltersdorf auch eine Volksschule, jedoch nach der Gemeindezusammenlegung richtete sich alles nach Staatz aus.
Waltersdorf
Heute sind wir der ruhigste Flecken der Gemeinde. Von den Hügeln die unser Dorf umschließen hat man einen wunderschönen Ausblick. Die höchste Erhebung der Marktgemeinde Staatz ist nicht der Staatzer Berg sondern der Haltersteig. Dieser ist mit 355 Metern Seehöhe stolze 23 Meter höher als der Staatzer Berg.
Die Katastralgemeinde Waltersdorf hat eine Fläche von 5,75 km².
Die Ortskapelle St. Kilian wurde in den Jahren 1858-1859 errichtet.
Waltersdorf Ortskapelle St. Kilian
Waltersdorf Ortskapelle      St. Kilian

Waltersdorfer Kellertrift

Waltersdorf Kellerdrift
Waltersdorfer Kellertrift

Wultendorf

 Die  Pfarrkirche St. Kunigund in Wultendorf  befindet sich auf einer Anhöhe im Osten des Ortes. Die Pfarre Wultendorf besteht seit der Zeit um 1300 und wurde 1653 wieder errichtet.  Die Pfarrkirche wurde 1872–1874 als Ersatz für die baufällig gewordene, Kirche auf dem Wachtberg errichtet. An deren Stelle steht seit 1876 eine Wegkapelle.
Wultendorf Pfarrkirche St. Kunigund
Wultendorf Pfarrkirche       St. Kunigund
Der Wachtberg:
Im Jahr 1704 als der mährische Söldnerführer Johann von Lamberg, im Volksmunde “Sokol” oder Scheckel” genannt, Laa und Staatz überrumpelte diente dieser Wachtberg als Verteidigungsanlage. Auf dem Tumulus neben dem Wachtberg (hinter ihrem Standort) stand früher eine Kirche die 1871 abgebrochen wurde. Heute steht an Stelle der romanischen Kirche eine Kapelle. Der Kirchberg bildete mit dem Wachtberg eine mittelalterliche mit doppelter Umwallung versehene Wehranlage die in den unruhigen Zeiten vergangener Jahrhunderte gute Dienste geleistet hatte. Durch die Errichtung des Friedhofes wurde das Hauptwerk teilweise zerstört.
Aussichtsplattform Wachtberg
Aussichtsplattform Wachtberg / Wultendorf
im Jahr 2010 wurde durch den Dorferneuerungsverein Wultendorf ein Kleinprojekt “ Aussichtsplattform Wachtberg” gestartet. Ziel dieses Projektes war, dem Wachtberg wieder seinen ursprünglichen Charakter zu verleihen. Er soll dem Besucher einen Blick in die umliegende Ebene ermöglichen. Entlang des Zugangweges wurde der Berg mittels einer Natursteinmauer gestützt, sowie der Aufgang auf die Spitze des Berges mit Erde angeschüttet. Auf der Natur belassenen Plattform wurde eine Sitzgruppe aus Granit aufgestellt.
Dorfplatz von Wultendorf
Der Dorfplatz wurde im Jahr 2009 unter der Führung des Dorferneuerungsvereines  Wultendorf errichtet. Unter Mithilfe vieler freiwilliger Bürger wurde eine Fläche von 1500 m² gepflastert. Dem  Mittelpunkt des  Platzes ziert  eine Wasserstrahl -Sonnenuhr von der Firma Jindra- Sonnenuhren. Sitzgarnituren laden zum verweilen ein. Ein Trinkbrunnen für durstige Besucher ist ebenso vorhanden wie eine Infotafel über unsere Gemeinde.
Dorfplatz Wultendorf
Dorfplatz Wultendorf

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