Regierung will Kampf gegen Sozialbetrug ausweiten
Die Pilotprojekte gegen Sozialbetrug in Wien und Graz werden auf alle Bundesländer ausgedehnt. Sozialminister Rudolf Hundstorfer erklärt, dass es dabei vorrangig um Betrug im Bausektor geht, wo Steuern oder Sozialabgaben nicht gezahlt werden oder Firmen bewusst in Insolvenz geschickt werden. „Sozialbetrug soll und darf kein Kavaliersdelikt sein“, sagt der Sozialminister. Es wurde eine Task Force mit dem Namen "Merlin" ins Leben gerufen, um strenger kontrollieren und den Drahtziehern das Handwerk legen zu können. Im Zuge dieser Kontrollen kann nun auch genauer Lohn- und Sozialdumping kontrolliert werden.
Heinisch-Hosek fordert verbesserten Kündigungsschutz für Schwangere
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek setzt sich dafür ein, dass es im Falle von Kündigungen von Schwangeren in der Probezeit bei befristeten Dienstverhältnissen oder beim Wiedereinstieg eine „Beweisumkehr“ geben soll, um Frauen besser vor Diskriminierung zu schützen. In Zukunft soll der Arbeitgeber beweisen müssen, dass keine Diskriminierung vorliegt, wenn werdende oder junge Mütter gekündigt werden. Bisher liegt die Beweispflicht bei den betroffenen Frauen. Heinisch-Hosek will diesbezüglich Gespräche mit den Sozialpartnern führen, „denn Kündigungen aufgrund von Schwangerschaft gehören abgeschafft“, betont die Frauenministerin.
Mehr als 16.000 BürgerInnen haben sich an Volksanwaltschaft gewandt
Hannes Fazekas, Volksanwaltschaftssprecher der SPÖ, lobt anlässlich der Präsentation des Tätigkeitsberichtes der Volksanwaltschaft 2011 die wichtige Arbeit dieser Einrichtung. "Die Volksanwaltschaft ist seit vielen Jahren ein kompetenter Ansprechpartner der Bürgerinnen und Bürger", untereicht Fazekas. 16.239 Beschwerden wurden im Jahre 2011 durch die Volksanwaltschat bearbeitet. "Das zeigt die hohe Akzeptanz der Volksanwaltschaft in der Bevölkerung und demonstriert, wie wichtig diese Institution für die Demokratie ist."
Tierversuche auf absolutes Minimum reduzieren
SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar Keck hat vor dem Hintergrund des Internationalen Tages gegen Tierversuche seine Forderung bekräftigt, Tierversuche auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Der SPÖ-Tierschutzsprecher dazu: „Tierversuche sind überholt und barbarisch. Wir fordern europaweite Anstrengungen hinsichtlich der Erforschung von Alternativen und in Österreich mehr Transparenz bei Genehmigungsverfahren." |